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26.05.2013
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Vegetarisch Fit 3/13
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Bio-Zutaten einfach mal ausprobieren!


Wenn Sie bisher noch nicht ganz selbstverständlich im Bioladen ein- und ausgehen, kann es sein, dass Sie dort und beim Schmökern in vegetarischen Kochbüchern auf fremdartig klingende Dinge wie Amarant, Quinoa oder Gomasio stoßen. Dass Sie nicht wissen, wie Sie die Zutaten verwenden können, sollte Sie nicht abschrecken, sondern im Gegenteil ermutigen, Ihre Experimentierlust zu entdecken und Neuland zu erkunden. Gut möglich, dass Sie sich nach einiger Zeit fragen, wie Sie jemals ohne all diese leckeren Dinge auskommen konnten. Damit Sie sich gleich von Anfang an besser zurechtfinden, erklärt Ihnen „Veggie life“ einige der leckeren – aber weniger bekannten – Zutaten aus der vegetarischen Vollwertküche. Alle Zutaten finden Sie natürlich im Naturkostladen oder Reformhaus.

 

Agar-Agar

Die vegetarische Alternative zur Gelatine! Agar-Agar ist ein mineralreiches, aus Meeres-Algen gewonnenes Pulver, das gelierend wirkt. Man rechnet etwa 2 ½ TL Agar-Agar auf ½ Liter Flüssigkeit. Agar-Agar wird ein bis zwei Minuten mit der Flüssigkeit aufgekocht und wird beim Abkühlen bei etwa 40 Grad sehr schnell fest. Wollen Sie kalte Speisen (z.B. eine kalt gerührte Rote Grütze) andicken, empfiehlt sich Johannisbrotkernmehl.

Amarant

Eine der ältesten Getreidearten der Welt! Schon vor 3000 Jahren war Amarant die Nahrungsgrundlage der Ureinwohner Mittelamerikas. Lange Zeit fast in Vergessenheit geraten, wurde es wegen seiner hervor-ragenden Nährstoffzusammensetzung und seines hohen Eisengehalts von der alternativen Küche wiederent-deckt. Im Naturkostladen gibt es sowohl Amarant-Körner alsauch Amarant-Popcorn (toll im Müsli!). Lecker, wenn auch teilweise recht süß, sind die verschiedenen Amarant-Müsli-Fertigmischungen.

Carob

Schokoladiger Geschmack für Veganer! In Reformhäusern und Bioläden finden sie schokoladeähnliche Produkte aus Carob (Caroben), das aus der Frucht des Johannisbrotbaumes gewonnen wird. Es ist die gesunde Alternative zu Kakao, seinem Geschmack sehr ähnlich, enthält jedoch kein Koffein, dafür aber viele Vitamine und Mineralien. Da Carob von Natur aus einen süßlichen Eigengeschmack hat, reicht wenig Zucker, um auf der Basis von Soja-, Haferoder Reismilch schmackhafte Mixgetränke zu zaubern. Übrigens: Zartbitterschokolade ist in der Regel ebenfalls vegan!

Gomasio

Traditionelles japanisches Streugewürz! Gomasio besteht aus geröstetem Sesam, der zusammen mit unraffiniertem Meersalz gewalzt wird. Würzt, ohne stark zu salzen, mit dem feinen, nussigen Geschmack und allen wertvollen Inhaltsstoffen des Sesamsamens.

Hummus

Eine äußerst nahrhafte Paste! Das Kichererbsen-Püree Hummus lässt sich als Brotbelag oder als Füllung verwenden. Auch in der Küche des Nahen Ostens wird Hummus oft verwendet. Falafel (gebackene Hummus-Bällchen) zählen dort zur Alltagskost.

Miso

Nährstoffreiches Würzmittel! Miso ist eine angerührte Paste aus Hefe, gegorenen Sojabohnen und Salz. Manchmal wird auch Reis oder Buchweizen ergänzt. Miso ist reich an Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen und wird vor allem als Würzmittel in Suppen und Gemüsegerichten verwendet. Akimiso ist die schärfere, Shorimiso die süßlichere Sorte. Miso sollte nicht kochen, da sonst viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen.

Quinoa

Das Korn der Inkas! Mit seinem besonders hochwertigen Eiweißgehalt zählte es in Südamerika schon vor 6000 Jahren zu den Hauptnahrungsmitteln. Verwendung: Quinoa mit der doppelten Menge Wasser aufkochen und etwa 20 Minuten quellen lassen.Wegen seiner weichen Konsistenz wird Quinoa mit einer leckeren Sauce von Kindern besonders geschätzt.

Tahin

Brotaufstrich und Würzmittel in einem! Die Paste aus gerösteten, zerdrückten Sesamsamen wird auch Sesammus genannt. Gibt Dressings und Saucen den richtigen Pfiff. Pluspunkt: Die wertvollen und reichhaltigen Inhalts-stoffe des Sesamsamens.

Tamari Sojasauce

Protein- und Vitamin-Spender! Die würzige Sauce wird aus milchgegorenen Sojabohnen gewonnen. Im Gegensatz zur Shoyu-Sojasauce besteht sie ausschließlich aus Soja und entsteht, sozusagen als „Abfallprodukt“, bei der Herstellung einer speziellen Miso-Sorte.