
Im Gleichgewicht
Damit wir uns rundum wohlfühlen, sollte unser Körper in Balance sein. Nur mit einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt kann der Organismus reibungslos funktionieren. Ein Ungleichgewicht macht uns im wahrsten Sinne des Wortes „sauer”.
Säuren und Basen
Säuren sind chemische Verbindungen, die ein positiv geladenes Wasserstoffion enthalten. Basen dagegen besitzen die negativ geladene OH-Gruppe. Treffen Säuren und Basen im Gleichgewicht aufeinander, so bilden sie zusammen das neutrale Wassermolekül H2O. Säuren und Basen werden einerseits von außen über die Nahrung zugeführt und anderseits im Körper durch verschiedene Stoffwechselvorgänge selbst gebildet.
Die Übersäuerung
Eine Übersäuerung entsteht immer dann, wenn mehr Säuren als Basen im Körper vorliegen. Durch die Übersäuerung wird die Atmung schneller, Blutdruck und Blutzuckerwerte steigen. Das Bindegewebe erschlafft, Cellulite entsteht. Das Immunsystem wird geschwächt, die Leistungsfähigkeit lässt nach und auch die Konzentrationsfähigkeit verschlechtert sich. Insgesamt ist man gereizter, angespannter und neigt zu schlechter Laune.
Die Ermittlung des Säure-Basen-Haushaltes
Der Säure-Basen-Haushalt wird über den pH-Wert gemessen, welcher je nach Organ und dessen Funktion unterschiedlich ist. Als Messwert dient der pH-Wert im Urin. Dieser schwankt zwischen fünf und acht und wird mittels Indikatorpapier, welches in jeder Apotheke erhältlich ist, ermittelt.
Unter www.basis-balance.de/1_1.html inden Sie ein Urin-pH-Tagesprofil, welches Sie vergrößern und ausdrucken können. Bestimmen Sie an drei bis sieben Tagen sieben Mal am Tag Ihren pH-Wert und tragen diesen in die Grafik ein. Liegen Sie bei allen bzw. fast allen Messungen unterhalb der gelben Fläche, dann liegt eine Übersäuerung vor. Diese kann verschiedene Krankheiten, wie Gicht, Allergien, Neurodermitis, Erkrankungen des Verdauungstraktes, Magenbeschwerden, rheumatische Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und vieles mehr verursachen bzw. vorhandene Beschwerden verschlimmern.
Die basische Lebensweise
Achten Sie bei Ihrer Ernährung darauf, dass Sie 80 Prozent basenbildende und höchstens 20 Prozent säurebildende Lebensmittel zuführen. Basenbildende Lebensmittel sind z. B. Gemüse (mit wenigen Ausnahmen wie Spargel, Rosenkohl oder Wirsing), Kartoffeln, Sprossen, Salate, außerdem Kräuter, Obst und Trockenfrüchte, Mandeln und Paranüsse sowie einige Mineralwässer und Kräutertees.
Säurebildend sind dagegen Fleisch und Wurst, Fisch, Käse, Quark, Kaffee, Limonaden, Schokolade, Getreide, Kuchen und vieles mehr. Eine umfassende Übersicht über die einzelnen Lebensmittel finden Sie in dem Buch: „Säure-Basen-Einkaufsführer – So finden Sie die richtigen Nahrungsmittel für das gesunde Gleichgewicht” von M. Worlitschek.
Bei einer starken Übersäuerung können Sie Ihre Ernährung auch durch Basenpräparate ergänzen. Durch die Produkte „Basis Balance” von Hübner (u.a. Tabletten, Kapseln oder Basenpulver zum Auflösen) erreichen Sie einen hundertprozentigen Säureausgleich. Besonders empfehlen kann ich Ihnen die Produkte von Jentschura, die ich auch selbst verwende. Hier können Sie zum Frühstück das basische Müsli „Morgenstund” essen, zwischendrin das Granulat „Wurzelkraft” einnehmen und über den Tag verteilt den „7x7 Kräutertee” trinken.
Um das Bindegewebe, welches die Ablagerungsstelle für die überschüssigen Säuren im Körper ist, zu entsäuern empfehle ich Ihnen ein- bis zweimal pro Woche ein Wannenbad mit „Basis Balance Bad“ von Hübner oder „Meine Base“ von Jentschura. Vermeiden Sie starken Stress und treiben Sie in Maßen Sport (bevorzugt Ausdauersport. Achten Sie auf Ihre Atmung, denn die Lunge ist eines der wichtigsten Ausscheidungsorgane für Säuren. Also immer tief durchatmen.
